Die technischen Segnungen des beA bringen neben der Zeiteinsparung beim Papierversand (endlich Schluss mit Ausdrucken, Heften, Stempeln, Unterschreiben, freuen Sie sich!) leider auch ein paar, sagen wir: technische "Bonbons" mit sich. So muss man z.B. "durchsuchbare" Dokumente im PDF übersenden. Auch wenn der ganze Computerkram nicht Ihre Welt ist, können Sie ganz simpel testen, ob Ihr PDF durchsuchbar ist.

Öffnen Sie Ihr PDF mit Doppelklick versuchen Sie, den Text mit gedrückter linker Maustaste zu markieren. Wenn Sie sehen, dass einzelne Wörter beim Drüberfahren mit der Maus markiert werden, (wie es auf dieser Webseite möglich ist) ist Ihr PDF durchsuchbar. Wenn Sie die Wörter mit gedrückter linker Maustaste 'nicht zu fassen kriegen', ist das PDF nicht durchsuchbar.

Durchsuchbar ist eine Datei im PDF, wenn der Computer die Wörter auch inhaltlich als "Text" und nicht nur als "Bild" verstanden und abgespeichert hat. Ein Computer ist quasi "blind". Der sieht nicht, ob eine Datei Bilder oder Text enthält. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf bereits markierte Wörter und klicken Sie auf "Kopieren" und dann im Textverarbeitungsprogramm, z.B. in Word auf "Einfügen". Sie sollten dann hoffenlicht mit großer Freude feststellen, dass der PC den Text aus dem PDF überträgt.

Um in Word durchsuchbare PDFs zu erstellen, können Sie übrigens die Funktion "Datei" -> Exportieren -> PDF/XPS-Dokument erstellen. Word speichert das Dokument dann durchsuchbar ab.


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Veröffentlicht am

08.09.2020

Autor

Rechtsanwalt David Andreas Köper aus Hamburg Rechtsanwalt David Andreas Köper

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Urheber

© Rechtsanwalt Köper (Gilt nicht für gekennzeichnete Pressemitteilungen, Medieninformationen und Gerichtsentscheidungen)

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