Urteile Unfallversicherung
Unfallversicherung: Verletztenrente für Hepatitis-Infizierten nach Bluttransfusion
Ein an Hepatitis C erkrankter Mann hat erfolgreich eine höhere Verletztenrente eingeklagt. Das Sozialgericht Gießen verurteilte die Berufsgenossenschaft (BG) dazu, die Erkrankung als Unfallfolge anzuerkennen und eine höhere Verletztenrente zu zahlen.
Unfallversicherung: Tragischer Sturz vom Pferd kein Arbeitsunfall
Ein Reitunfall mit einem Pferd, das bei einem Viehhändler zum Weiterverkauf im Kundenauftrag stand, fällt nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen mit Urteil vom 25. Januar 2011 entschieden.
Unfallversicherung: Berufsunfähigkeitsrente nur für Facharbeiter
Das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt hat in einem aktuellen Urteil klargestellt, dass Berufsunfähigkeitsrente oberen Angelernten, die keine Facharbeiterqualifikation besitzen, i.d.R. nicht gewährt werden kann. Diese Berufsgruppe könne von der Rentenversicherung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verwiesen werden.
Unfallversicherung: Versicherungsschutz bei Fußballturnier an Hochschule
Ein jährlich durchgeführtes Traditionsturnier, das an einer Fachhochschule durchgeführt und vom Allgemeinen Studentenausschuss (AstA) organisiert wird, stellt keine Veranstaltung im Rahmen des allgemeinen Hochschulsports dar. Wenn sich einer der Teilnehmer verletzt, kann die Unfallkasse NRW für Leistungen – etwa die Gewährung von Verletztengeld – nicht in Anspruch genommen werden.
Unfallversicherung: Versichungsschutz für Pflegepersonen bei Urlaubsbegleitung
Für pflegende Angehörige kann bei der Begleitung ihrer pflegebedürftigen Eltern auf dem Rückweg aus deren Urlaub Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung bestehen. Das hat jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in einem aktuellen Urteil entschieden.
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