Urteile Krankenversicherung (PKV / GKV)
PKV: Anfechtbarkeit des Versicherungsvertrages bei früherer Drogenabhängigkeit
Das Landgericht Dortmund hat in einem Urteil entschieden, dass im Rahmen des Abschlusses eines privaten Krankenversicherungsvertrages der Versicherer zur Anfechtung des Versicherungsvertrages berechtigt ist, wenn der Versicherungsnehmer seine frühere Drogenabhängigkeit nicht angegeben hatte, obwohl diese noch nicht lange zurücklag.
Krankenversicherung: Anspruch auf Handbike Speedy Duo 2 mit Elektroantrieb
Das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht in Schleswig hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass eine Versicherte gegen ihre Krankenversicherung einen Anspruch auf Versorgung mit einem Handbike mit zuschaltbarem Elektroantrieb hat.
Krankentagegeld: Fragen eines Versicherungsmaklers zum Gesundheitszustand
Das Landgericht Dortmund hat in einem aktuellen Verfahren zur Frage des Bestehens eines Versicherungsverhältnisses entschieden, dass Fragen eines Versicherungsmaklers nach dem Gesundheitszustand dem Versicher nicht zu dessen Gunsten zugerechnet werden können.
Gesetzliche Krankenversicherung: Linola Fett (TM) zur Basispflege der Haut bei Neurodermitis
Das Bundessozialgericht in Kassel hatte in einem ganz aktuellen Verfahren zu entscheiden, ob handelsübliche Hautcremes wie "Linola Fett" (TM) zur Basispflege bei Neurodermitis von der gesetzlichen Krankenversicherung zu übernehmen sind.
Krankenversicherung: Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel bei Neurodermitis
Das Bundessozialgericht hat kürzlich entschieden, dass der Ausschluss nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel zur Basispflege bei Neurodermitis aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechtens ist.
Krankenversicherung: Kostenübernahme für Mammareduktionsplastik
Das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat in einem aktuellen Verfahren über die Voraussetzungen für die Kostenübernahme einer Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) entschieden.
Bundessozialgericht: Datenweitergabe an private Abrechnungsstellen unzulässig
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass persönliche Daten von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung nicht an private Abrechnungsstellen weitergegeben werden dürfen. Dies würde mit der bestehenden Gesetzeslage nicht übereinstimmen.
Krankenkasse: Was tun bei Aufforderung zur Stellung eines Reha-Antrages?
Wer Krankengeld bezieht, kann von der Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen aufgefordert werden, innerhalb von 10 Wochen einen Reha-Antrag bei der Rentenversicherung zu stellen. Wird der Antrag entgegen einer solchen Verpflichtung nicht gestellt, kann das Krankengeld eingestellt werden.
News Kategorien


