Urteile Arbeitslosenversicherung
Arbeitslosenversicherung: Qualifikationsgerechtes Arbeitslosengeld nach unbezahlter Ausbildung
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass das Arbeitslosengeld nach einer Ausbildung ohne Ausbildungsvergütung entsprechend der erworbenen Qualifikation fiktiv zu bemessen ist.
Arbeitslosenversicherung: Vertrauen auf Hinweis des Arbeitgebers zur Arbeitslosmeldung
Das Hessische Landessozialgericht hat entschieden (Urteil vom 25.09.2009, Az.: L 7 AL 199/08), dass ein Arbeitsuchender grundsätzlich auf die Richtigkeit eines Hinweises seines Arbeitgebers über den Zeitpunkt der rechtzeitigen Arbeitsuchendmeldung vertrauen darf.
Arbeitslosenversicherung: Ausschluss aus freiwiliger Versicherung wegen Beitragsverzugs
Essen. Wer drei Monate mit seinen Beiträgen zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung in Verzug gerät, verliert den Versicherungsschutz auch ohne Mahnung der Bundesagentur für Arbeit. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG NRW) am Montag im Fall einer 56-jährigen Selbstständigen aus Köln entschieden.
Arbeitslosenversicherung: ALG I auch bei Wohnsitz in den Niederlanden
Der 11. Senat des Bundessozialgerichts hat am 7. Oktober 2009 entschieden, dass Arbeitslosengeld auch bei einem grenznahe Auslandswohnsitz bezogen werden kann.
Arbeitslosenversicherung: Kein Insolvenzgeld für Reparaturkosten eines Firmen-PKW
Essen. Streckt ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber die Reparaturkosten für den Dienstwagen vor, kann er im Fall der Insolvenz keine Erstattung der Kosten im Rahmen des Insolvenzgelds verlangen. Das hat heute das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen als erstes Landessozialgericht in Deutschland entschieden.
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